Wir sind Isabelle und Michael
Zwei Winzer - zwei Betriebe - eine Familie
Wenn man Michael als kleines Kind schon fragte, was er mal werden möchte, sagte er immer: "Ich bin doch schon Winzer." Damit war der erste Grundstein gelegt, aber auch das Destillieren weckte schon früh sein Interesse. Bereits als Schüler half er Nachbar Alois beim Trester schaufeln.
Auf den ersten eigenen Weinberg folgte dann auch schon im nu die eigene Brennerei.
Aber sag mal Michael, was magst du eigentlich am meisten an deiner Arbeit?
"Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Mein Beruf ist unheimlich abwechslungsreich. Ich begleite unsere Produkte von Anfang bis Ende und jedes Jahr ist anders. Alle Leute, mit denen wir zu tun haben, haben in gewisser Weise die gleiche Einstellung zu Genuss. Sie haben alle ein Faible für gutes Essen und guten Wein. Es macht Spaß, zu genießen - mit dem Wissen wie viel Arbeit darin steckt.
Freude bereitet natürlich auch die Anerkennung und Wertschätzung anderer für das, was man in Flaschen gefüllt hat."
Ich bin Isabelle, Michaels Ehefrau, auch Winzerin mit eigenem Betrieb an der südlichen Weinmosel.
Von klein auf war ich im Weingut mit dabei und mit allen anfallenden Arbeiten vertraut. Während der Schulzeit wurde mir dann klar: "Ich möchte auch Winzerin werden!"
Während meiner Ausbildung beim Weingut Kirsten (Michaels Nachbarn) lernte ich dann Michael kennen. Während sich Michael um alle anfallenden Arbeiten im Weinberg, Keller und das Brennen kümmert, bin ich zuständig für Büro und Verkauf. Allerdings bin ich auch die, die sich gerne mal mit Stift und Papier in der Brennerei verschanzt und an neuen Produkten tüftelt.
Was ich besonders an meinem Beruf mag?
"Die Vielseitigkeit des Berufs. Man arbeitet draußen in und mit der Natur und ist von dieser sehr abhängig. Aber gleichzeitig erschafft man jedes Jahr einen neuen, einzigartigen Jahrgang.
Zudem muss man sich als Winzer nicht "nur" auf Wein konzentrieren. Mein persönliches Steckenpferd ist die Sektherstellung, bei der man auch immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird.
Kein Jahr ist wie das Andere und bekannterweise wächst man ja an seinen Herausforderungen."